Nordeuropa

Tag 1: Anreise

Da wir in Hamburg unseren Start-Zielhafen hatten sind wir mit dem eigenen Auto aus dem Ruhrgebiet angereist. Den Koffer haben wir schon mit Tefrag vorgeschickt, was sehr bequem ist, man bekommt ihn dann direkt auf die Kabine gebracht und hat vorher nichts damit zu tun. Unser Auto haben wir dann auf dem Parkplatz vorm Schiff abgegeben, es wurde in Augenschein genommen, für die Versicherung. Dann konnten wir direkt zum Hafenterminal und Einchecken. Mit Rolli geht das schneller. Das war schon mal alles perfekt.

Tag 2: Erster Seetag

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Markt Restaurant mit AIDA Waffeln und allem was dazu gehört haben wir uns für die Seenotrettungsübung fertig gemacht. Wenn es dann losgeht, wird einem im Rolli bei Bedarf selbstverständlich geholfen. Man wird auch am Rand seiner Musterstation platziert, um nicht so im Getümmel „sitzen“ zu müssen.

Tag 3: Bergen

In Bergen haben wir einen Spaziergang(fahrt) auf eigene Faust unternommen. Einfach durch die schönen Geschäfte geschaut. Für Menschen, die fest im Rolli sitzen ist es teilweise problematisch, da viele Geschäfte und Restaurants eine Stufe im Eingang haben. Aber das Städtchen ist auf jeden Fall sehenswert.

Tag 4: Ulvik/Eidfjord

Zum Frühstück waren wir dann in Ulvik, wo die ersten Ausflüge getendert wurden. Wir wollten dann in Eidfjord an Land gehen (fahren). Nach vielen atemberaubenden Eindrücken sind wir dann in Eidfjord angekommen. Wir konnten aber leider nicht anlegen, weil der Wind und die Wellen zu stark waren. Also versuchte der Kapitän die Tenderboote zu nutzen, was sich auch als nicht machbar erwies, sie Tanzten nur so auf den Wellen und konnten nicht am Schiff festmachen. Da wir die Rettungsboote auch nicht mehr hochziehen konnten, sind wir dann wie so eine „Entenfamilie“ nach Ulvik zurück gefahren, wo wir dann an Land tendern konnten. Obwohl man mich mit Rolli auch tendern wollte, habe ich nur meine Frau geschickt. Mir war das persönlich doch etwas zu wackelig.

Tag 5: Stavanger

Ein kleines Städtchen, am Hafen ganz nett, mit Lokalen und Markt. Wenn man in die Altstadt hoch möchte, ist dies mit Rolli leider nicht möglich, es gibt nur Treppen und steile Wege.

Tag 6: Oslo

Das Einfahren in den Oslo Fjord ist schon eine Show für sich. Man meint, aus jedem der liebevollen Häuschen kommt jeden Moment Pippi Langstrumpf raus. Das sind so die Eindrücke von mir zum Oslo Fjord. Oslo selbst ist auch eine tolle Stadt. Allerdings nicht sehr rollstuhlfreundlich, also teilweise hohe Bordsteine bei Ampeln und so. Die Menschen sind aber freundlich und hilfsbereit. Am Hafen gibt es auch dort die tollen Hop on-Hop off Busse, welche wie in den anderen Städten absolut behindertengerecht sind.

Tag 7: Letzter Seetag und Fazit

Wir haben den letzten Seetag noch einmal so richtig mit allem was AIDA zu bieten hat genossen. AIDA ist für meine Situation einfach nur perfekt. Man sieht viele verschiedene Orte, hat immer ein sehr gutes Hotel mit viel Hilfe dabei, wenn man sie benötigt. Besonders gut finde ich, daß in den Restaurants die erste halbe Stunde nach Öffnung die Plätze für körperlich eingeschränkte Personen reserviert werden- Danke AIDA!

Ich hoffe mit diesem kurzen Bericht anderen Menschen in einer ähnlichen Situation Mut zu machen diese Art des Reisens für sich zu entdecken.

Bei der Ankunft in Hamburg stand unser Auto dann wieder vor dem Hafenterminal zur Abfahrt Bereit.

 

Auf AIDAsehen !!

Weitere Berichte folgen. Bald geht es mit AIDA auf die Kanaren