AIDA "Luxor" Presseevent

6:30 Uhr - Wecker klingeln

Viel zu früh reißt uns der Wecker aus dem Schlaf. Aber um 7:27 müssen wir schon die S-Bahn zum Düsseldorfer Hauptbahnhof kriegen. Also hilft nichts, wir müssen wohl oder übel aufstehen. Noch schnell einen Kaffee trinken, dann den Koffer schnappen und los geht es.

Draußen ist es saukalt, da freut man sich doch um so mehr auf Ägypten. Also rein in die S-Bahn und ab zum Hauptbahnhof.

Dort angekommen müssen wir 20 Minuten auf den ICE Richtung Frankfurt fahren. Oh Wunder hier ist es auch eise kalt.

Im ICE wird es dann aber angenehmer. Mit knap 300 km/h gleiten wir Richtung Frankfurt und 1 Stunde und 24 Minuten später sind wir schon am Flughafen der Main-Metropole.

Flughafen Frankfurt

Im Flughafen hängen wir uns erstmal das obligatorische Namensschild um. Kaum im richtigen Terminal angekommen werden wir von einer freundlichen AIDA Mitarbeiterin in Empfang genommen und zum richtigen Checkin-Schalter für unseren Sonderflug zum Presse-Event geleitet.

Der Checkin geht in wenigen Minuten über die Bühne und wir können uns dann auf den Weg in den Sicherheitsbereich machen. An unserem Gate treffen wir dann auch Herri von www.AIDA-Fantreff.de so wie Kerstin Buchheim. Nach einer kurzen Wartezeit gehen wir an Bord der 757 von Condor.

Im Flugzeug werden wir als Erstes mit einem Glas Sekt versorgt.

Dank 200km/h Rückenwind kommen wir sehr zügig vorran und sind eine halbe Stunde früher als geplant in Luxor. Da um diese Jahreszeit dort wohl nicht viel los ist kommen wir recht zügig an unsere Koffer und gehen zum Bus. Im Bus lernen wir dann noch Rolf von aida-fans.de kennen.

Im Bus bekommen wir schon gleich unsere Zimmerkarten. Klasse gelöst, so brauchen nicht 200 Gäste gleichzeitig an der Rezeption einchecken. So bequem sollte eigentlich jede Reise sein ;-)

Nach der Ankunft bleibt noch Zeit für ein kleines Begrüßungsgetränk. Dann geht es mit Feluken vom Anleger des Hotels zu einer kleinen Insel mitten im Nil.

 

 

Inselabend

Auf der Insel angekommen, zeigt sich uns ein tolles Bild. Ein großes Beduinen Zelt wartete festlich beleuchtet auf unser Eintreten und Feuerschlucker flankierten den Teppich, der uns ins Innere des Zeltes führt.

Im Zelt gibt es eine Bühne in der Mitte und niedrige Tische um die Bühne herum mit ebenso niedrigen Stühlen darum herum drapiert.

Im Hintergund schallt orientalische Musik.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Michael Thamm, President von AIDAcruises, und einer Vorstellung der Ehrengäste (Bernard Meyer und Frau sowie Felix Büttner - "Erfinder der Schiffsbemalung"), geht es zum orientalischen Buffet. Lecker! Nach dem 3. Nachschlag ist es aber langsam genug.

Nach dem Essen wird der Abend von einem kleinen Showprogramm begleitet. Zusammen mit den neu kennengelernten Kollegen verbringen wir einen sehr amüsanten Abend.

Gegen 1 Uhr schaffen wir es dann ins Bett, schließlich wollen wir ja morgen fit sein!

Tal der Könige

Am nächsten Morgen brechen wir nach dem Frühstück zu unserem Ausflug ins Tal der Könige auf. Nachdem es am frühen Morgen noch etwas kühl war, wird es im Tal der Könige in der Sonne richtig heiß. Aber wen stört das schon im November, wenn man sich vorstellt, wie jetzt zuhause der Frühnebel aufsteigt...

Die AIDA löst übrigens auch im Tal der Könige durchweg positive Resonanz aus...

Projekt "Sphinx"

Um 17:30 Uhr stehen Busse für uns bereit, die uns zum Tempel Medinet Habu von Pharao Rames des 3. bringen sollen. Dort angekommen sind wir erst einmal fasziniert von dem Bild, das sich uns bietet: Der Tempel wird von verschieden Scheinwerfern in bunten Farben angestrahlt. An den Wegen stehen Ägyper in Kostümen aus pharaonischen Zeiten mit Fackeln in den Händen.

In einer der riesigen Tempelhallen dürfen wir uns dann auf den eigens aufgestellten "Sofas" niederlassen, und - mit Getränken und Canapés versorgt - gespannt auf den Anfang des Programms warten.

Zuerst wird auf den großen Leinwänden ein Film über die bisherige Geschichte des Unternehmen AIDA gezeigt.

Das Geheimnis

Jetzt wird das Geheimnis endlich gelüftet: Projektleiter Michael Ungerer stellt die Details der geplanten neuen Schiffe anhand einer Animation vor. Wir sind beeindruckt! Theatrium, der Makrodome (Wellnessbereich mit zu öffnendem Glasdach), die vielen Restaurants, die Ausklappbar....

Nach der Präsentation führen Kaptän Randolph Hess und (Ur-) Clubchef Ernie Noelle durch das Programm, das mit einer Kostprobe vom extra mitgereisten Showensemble abgeschlossen wird. Wir, die von den AIDA-Reisen natürlich einiges gewohnt sind, sind von dieser Show und der grandiosen Kulisse tief beeindruckt. Bei denjenigen, die das erste mal ein AIDA-Event erleben dürfen, ist spätestens jetzt die Kinnlade bei Knien angkommen...

Ach ja, und das obligatorische Gruppenfoto darf natürlich auch nicht fehlen.

Nach dem Gruppenfoto werden wir dann in die nächste Tempelhalle geleitet, wo ein tolles Buffet aufgebaut worden ist. Alles verteilt sich auf die aufgestellten Tische und stürzte sich auf´s Essen, offenbar macht nicht nur Seeluft hungrig...

Nach dem Essen, und dem einen oder anderem Glas Wein, geht es dann noch zum Ausklang des Abends an die Hotelbar.

Der Tag danach

Der nächste Morgen ist dann einer von jenen, an dem ungezählte, unschuldige Wecker ein vorzeitiges Ende finden.

Nach einem Frühstück in der lauen Morgensonne verschwinden wir noch eben auf´s Zimmer um den Koffer wieder zu zu machen. Fast hätte Arne die Winterjacke im Schrank vergessen, aber bei den lauen Temperaturen fällt der Gedanke an Daunenjacken einfach schwer...

Mit dem Bus geht es zurück zum Flughafen. Leider ist das Personal mit den 200 - scheinbar unerwarteten - Passagieren schier überfordert, und so können wir erst mit anderthalb Stunden Verspätung gen Frankfurt abheben.

Nun rächt sich auch noch der kräftige Wind, der uns am Sonntag so fix nach Ägypten gepustet hat: Fast 5 Stunden dauert der Flug. Als der Pilot das verkündet, steigt in den Augen zahlreicher Mitreisender die Panik auf - während sie vor ihrem geistigen Auge ihren Anschlussflug davonfliegen sehen. Mit reichlich Verspätung kommen wir in Frankfurt an. Während unseres Fluges hat die fleißige AIDA-Mannschaft zusammen mit den Flugbegleitern die meißten Reisenden auf andere Flüge umbuchen können, so das die Gesicher der Reisegefährten wieder deutlich entspannter wirken.

Für uns geht´s mit dem nächsten ICE wieder Richtung Rheinland.

 

Auf der Rückfahrt bleibt uns noch etwas Zeit, die tollen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten. Die Feier im Tempel werden wir sicher nie vergessen... Und es stellt sich die Frage: Wie wollen die von AIDA das beim nächsten mal toppen?

Eins hat sich jedenfalls nicht geändert: Auf dem Bahnhof ist es noch immer kalt.